Narbenintegration nach Sharon Wheeler

Bild KI-generiert zur Veranschaulichung des Angebots

Sanfte Narbenarbeit & Narbenentstörung für dein ganzheitliches Wohlbefinden

Es gibt kaum jemanden, der keine Narben hat. Sei es, dass man sich irgendwo aufgeschürft hat oder Narben durch Unfälle oder Operationen entstanden sind. Diese Narben hinterlassen Spuren und erzählen ihre ganz eigene Geschichte. Eine Narbe zeigt uns, was wir alles erlebt und überlebt haben. Sie zeigt uns, ob wir das Erlebte integriert haben und gestärkt und größer daraus hervorgegangen sind – oder ob wir das Geschehene nicht wahrhaben wollten und es nicht angenommen haben.

Meist liegt unsere Aufmerksamkeit auf den ganz großen Narben, aber auch kleinere Narben (wie nach einer Muttermalentfernung oder Zahnoperation) können unsere Aufmerksamkeit brauchen.

Das Prinzip des Wollknäuels:

Die Narbenarbeit nach Sharon Wheeler ist eine ganz sanfte Methode, um das Narbengewebe in die umliegenden faszialen Strukturen wieder zu integrieren. Wenn man sich einen verworrenen, verknoteten Wollknäuel vorstellt: Würde ich am Wollknäuel stark zerren oder ziehen, würde sich das Knäuel nur noch mehr verwirren. Stattdessen kann ein sanftes, vorsichtiges Lösen der Verknotungen eine echte Entwirrung ermöglichen.

Genau das mache ich in meiner Arbeit. Ich höre deinem Körper zu, schaue, was er braucht, und gebe durch sanfte Impulse und Streichungen dem Gewebe die Möglichkeit, sich umzustrukturieren, sich neu zu ordnen und sich wieder ins umliegende Gewebe zu integrieren. Es geht hierbei mehr ums Erlauben als ums Forcieren.

„Durch die Berührungen wird überdies die Aufmerksamkeit und das Bewusstsein auf die entsprechenden Gebiete gelenkt, was einem ‚nach Hause Kommen‘ in den eigenen Körper gleichkommt. Diese ungeliebten, tauben, nicht mehr zu einem gehörenden Stellen im Körper werden wieder in das Gesamte integriert. Man wird bei jeder Behandlung wieder ein bisschen ganzer, wieder mehr mit sich selber eins.“
— Eva Maria Brodschneider

Innere Verklebungen (Adhäsionen) und ihre Auswirkungen

Inneres Narbengewebe (Adhäsionen / Verklebungen) verursacht oft ziehende oder stechende Schmerzen, Bewegungseinschränkungen und Missempfindungen wie Taubheit. Diese entstehen meist nach Operationen, Entzündungen oder Verletzungen. Die Symptome hängen stark von der betroffenen Körperregion ab:

Magen-Darm-Trakt & Bauchraum

Verwachsungen schränken die Beweglichkeit der Organe ein. Mögliche Folgen: Verdauungsprobleme, Verstopfung, Blähungen, Übelkeit, Darmkrämpfe oder Schmerzen beim Geschlechtsverkehr und Wasserlassen.

Bewegungsapparat

Vernarbungen können die Beweglichkeit von Gelenken, Sehnen und Bändern massiv einschränken und zu hartnäckigen Muskelverspannungen führen.

Becken

 Innere Verwachsungen im kleinen Beckenbereich äußern sich oft durch Schmerzen im Unterleib oder während des Geschlechtsverkehrs.

Wetterfühligkeit

Genau wie Knochenbrüche können äußere wie auch innere Vernarbungen bei Luftdruckwechsel Schmerzen oder ein Ziehen verursachen.

Verklebungen & Verhärtungen

Das Gewebe unter der Narbe kann sich mit tieferen Muskel- oder Faszienschichten verkleben. Das Bindegewebe verliert an Elastizität, zieht an den umliegenden Strukturen und kann Schwellungen sowie starke Schmerzen auslösen.

Nervengewebe & Energetischer Rückzug

Eingewachsene Nervenfasern können für brennende Schmerzen sorgen. Bei größeren Narben distanzieren sich viele innerlich von der Region – sie wird nicht mehr „bewohnt“, wodurch sich energetische Blockaden und Fremdenergien festsetzen können.

Sanfte Narbenarbeit nach der Geburt

Die meisten Frauen sind nach der Geburt so sehr mit ihren Kindern beschäftigt, sodass sie sich selber meist komplett vergessen oder schlichtweg keine Zeit für sich selber mehr haben.

Aber gerade eine Geburt ist ein einschneidendes, manchmal sogar traumatisches Erlebnis für eine Frau, welche viele Narben hinterlassen kann. Selbst wenn die Geburt völlig „normal“ und ohne Kaiserschnitt abgelaufen ist, kann sie Narben hinterlassen: Schwangerschaftsstreifen (sind auch Narben), Dammschnitt, Überdehnung der Bauchdecke und Beeinträchtigung des Beckenbodens sowie psychische Narben. Und es spielt dabei keine Rolle, wie die Geburt medizinisch abgelaufen ist, sondern nur, wie sie von der Frau individuell erlebt wurde.

All diese Bereiche sowie natürlich ein Kaiserschnitt, aber auch ein Kreuzstich, können bleibende Beeinträchtigungen hervorrufen, welche anfangs nicht wahrgenommen werden, dann aber nicht mehr weichen: von psychischen Problemen, leichter Blasenschwäche, Kreuzschmerzen und Ziehen in den Beinen bis zu Schmerzen in der Schulter oder sexuellen Problemen.

Die Narbenintegration integriert diese Geburtsnarben wieder in den Körper und bringt die Mutter wieder mehr in Kontakt mit sich selbst, was indirekt auch dem Baby zugutekommt.

Emotionale Narben lösen

Bei meiner Arbeit mit den Narben habe ich immer wieder festgestellt, dass in den körperlichen Narben oft emotionale und psychische Traumen gespeichert sind, welche sich während einer körperlichen Narbenbehandlung zeigen und auflösen können.

Durch meine über 25-jährige Tätigkeit als Energetikerin und Masseurin weiß ich, dass sich emotionale Belastungen und Probleme sehr häufig im Körper festsetzen. Ich nenne sie emotionale Narben. So konnte ich feststellen, dass während einer Behandlung, selbst wenn sich in dem Bereich keine physische Narbe befindet, emotionale alte Geschichten hochkommen können. Körperlich gespeicherte Emotionen lassen sich nur über Körpererfahrungen wieder auflösen und nicht allein durch eine Gesprächstherapie.

Emotionale Narben werden in der herkömmlichen Narbenintegration kaum bis gar nicht berücksichtigt. Meine ganz persönliche Energie bringt jedoch immer wieder auch die emotionalen Narben zum Vorschein. Dadurch begleite ich auch Menschen ohne ersichtliche physische Narben mit der Narbenintegration, um verdrängte Körperregionen wieder vollkommen zu „bewohnen“ und den freien Energiefluss wiederherzustellen.

Die emotionale Narbenintegration funktioniert mit denselben sanften Griffen: Durch leichte Impulse und Streichungen werden Reize gesetzt, um gespeicherte Emotionen sichtbar zu machen und durch bewusstes, neutrales Beobachten wieder ins ganze System zu integrieren.

Welche Phasen durchläuft eine Narbe?

So läuft eine typische Narbenintegration bei mir ab

  1. Achtsames Vorgespräch: Zuerst führen wir ein kurzes Gespräch, damit ich alles rund um deine Narbe und deine Beschwerden erfahren kann.
  2. Hineinhören in das Gewebe: Du liegst bequem auf dem Massagetisch und ich „höre“ mit meinen Fingern in deinen Körper und deine Narbe hinein. Meine Finger wissen ganz genau, mit welchen sanften Impulsen die faszialen Strukturen wieder entwirrt und integriert werden.
  3. Behandlungsdauer: In der Regel dauert die Narbenintegration 60 Minuten.
  4. Behandlungsrhythmus: Da die gesetzten Impulse etwa 3 Wochen lang weiterarbeiten, hat sich ein Intervall von etwa 4 Wochen zwischen den Behandlungen bewährt.

Häufige Fragen zur Narbenintegration & Narbenentstörung

Was ist Narbenintegration genau?

Narben können zu folgenreichen Veränderungen im strukturellen Bereich führen. Die Narbenintegration integriert das Narbengewebe wieder in das Faszien-Netz, und das ohne Schmerzen. Sensibilitätsstörungen verschwinden, die Blut- und Lymphzirkulation wird angeregt und die Funktion innerer Organe kann sich verbessern. Die Bewegungsfreiheit in Gelenken nimmt zu und auch die Elastizität des Gewebes allgemein kann sich erhöhen.

Die Narbenintegration erfolgt durch gezielte, sehr feine, leichte Berührungen. Jede Narbe wird dabei ganz individuell behandelt. Ein großer Teil der Arbeit findet im umliegenden Gewebe statt, um ungünstige Spannungsverhältnisse zu reduzieren. Die Behandlung wird laufend an die Veränderung im Gewebe angepasst.

Nein. Die Narbenintegration ist eine ganz sanfte, behutsame Technik und tut nicht weh. Meist wird es als sehr entspannend und beruhigend erlebt.

Ja. Die Ursache sind oft fehlende Elastizität des Gewebes (Narbengewebe ist meist starrer als die ursprüngliche Haut), Verwachsungen in tieferen Schichten oder eingewachsene Nervenenden. Dein Bindegewebe und deine faszialen Strukturen können sich ein Leben lang verändern – es macht daher immer Sinn, auch alte Narben zu behandeln.

Grundsätzlich können fast alle Narben behandelt werden: Narben nach Operationen, Kaiserschnitt und Geburt, Unfällen, Verbrennungen sowie verschiedenste Schnittverletzungen. Oft übersehen, aber genauso wichtig: Narben nach Zahnoperationen, Geburtsverletzungen, Muttermalentfernungen, Muskelfaserrissen, Prellungen und Knochenbrüchen.

Ja, besonders wichtig ist die Narbenintegration bei Kindern! Denn durch das Wachstum können Spannungen in alten Narben entstehen, welche sich auf die Beweglichkeit und auch auf die gesamte Körperhaltung auswirken.

Verklebungen entstehen, wenn das Narbengewebe nicht nur oberflächlich heilt, sondern mit dem darunterliegenden Gewebe (Muskeln, Faszien, Organen) verklebt. Eine verklebte Narbe fühlt sich unelastisch, starr und fest an. Man spürt oft ein Ziehen, Brennen oder Spannen bei Bewegung. Zudem kann der Bereich druckempfindlich sein, sich taub anfühlen, kribbeln oder so anfühlen, als wäre in der Tiefe etwas fixiert.

Nein, es gibt keine einfache Untersuchung oder bildgebende Routine, um fasziale Verklebungen von Narben im Inneren sichtbar zu machen.

Narben können gereizt werden durch: Wetter- und Luftdruckwechsel, eng anliegende/scheuernde Kleidung, innere Spannungen, Hormonschwankungen oder eine Kollagenüberproduktion.

Das ist von Mensch zu Mensch unterschiedlich. Es hängt davon ab, wie schnell und gut du die Impulse der Narbenintegration aufnehmen und integrieren kannst. Es gibt Menschen, welche bereits nach der ersten Behandlung deutliche Verbesserungen spüren; bei anderen kann es mehrere Behandlungen brauchen.

Wenn deine Narbe gut verheilt ist und du Berührungen der Narbe zulassen kannst. Das ist in der Regel in etwa 6 Wochen nach einer Operation so weit.

Nach der Behandlung können manchmal kurzzeitig Erinnerungsschmerzen auftauchen, welche aber in der Regel nicht lange anhalten. Wenn es so ist: einfach nur zulassen und beobachten. Was häufiger gespürt wird, ist, dass man spürt, wie es im behandelten Bereich weiterarbeitet. Körperliche Müdigkeit kommt auch vor und zeigt, dass dein Körper arbeitet.

Die Narbenintegration nach Sharon Wheeler arbeitet nicht nach einem starren Schema. Im Mittelpunkt stehen nicht Druck oder Kraft, sondern Genauigkeit, Achtsamkeit und die kontinuierliche Anpassung an die Reaktionen des Gewebes. Ein großer Teil der Behandlung richtet sich bewusst auf das umliegende Gewebe, da Narben immer Teil eines größeren bindegewebigen Netzwerks sind.

Eine gut verheilte Narbe sieht blass-weißlich und flach aus und ist weich, flexibel und schmerzlos.

  • Konsequenter Sonnenschutz: Narben brauchen bis zur vollständigen Reifung (ca. 2 Jahre) Lichtschutzfaktor 50+.
  • Sanfte Pflege: Regelmäßig und vorsichtig mit passenden Narbencremen/-Gels pflegen (Apothekenberatung nutzen).
  • Vorsicht bei ätherischen Ölen: Keine scharfen, reizenden Öle direkt auf frisches Narbengewebe auftragen.
  • Sanfte Bewegung: Spaziergänge, mobilisierende Übungen und bewusste Atmung unterstützen das Fasziennetz.
  • Geduld: Narben reifen bis zu zwei Jahre – lieber regelmäßig und sanft als zu viel auf einmal!

Kundenstimmen

Kontaktformular

Du interessierst dich für eines meiner Angebote, hast Fragen oder möchtest einen Termin buchen?

Dann kontaktiere mich gerne über folgende Wege: